Weit- oder Kurzsichtigkeit

Bei der umgangssprachlich Weitsichtigkeit genannten Übersichtigkeit, Hyperopie oder Hypermetropie ist der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft der optischen Einrichtung des Auges zu kurz. Dies führt dazu, dass die Bildlage (Brennpunkt) für optisch unendlich weit entfernte Objekte bei entspanntem (nicht akkommodiertem) Auge nicht in der Netzhautebene, sondern (virtuell) dahinter ist. Die Hyperopie ist eine Form der achsialen Ametropie. Sie ist vor allem genetisch bedingt. Während zahlreiche Formen von angeborenen Missbildungen des Augapfels mit Hyperopie einhergehen, stellt die Hyperopie allein keine Erkrankung sondern eine Variante der normalen Augenentwicklung dar.

 

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Bei der Kurzsichtigkeit oder Myopie (von griechisch myein - (die Augen) schließen, opia - die Sicht) kann man weit entfernte Objekte schlechter sehen als nahe gelegene.

 

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Bindehautentzündung

Konjunktivitis ist der medizinische Fachausdruck für eine Entzündung der Bindehaut (Tunica conjunctiva) des Auges. Sie kann unterschiedliche Ursachen haben.

 

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Schielen

Der Ausdruck Schielen (Strabismus) bezeichnet eine fehlerhafte Koordination beider Augen, so dass beide Sehachsen beim Blick in die Ferne nicht parallel stehen, sondern einen Winkel (Schielwinkel) einschließen.

 

Etwa 5 % der Bevölkerung sind betroffen. Die Anlage zum Schielen ist vererbbar.

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen latentem Schielen, Begleitschielen/manifestem Schielen und Lähmungsschielen.

 

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Keratokonus (Verformung der Hornhaut)

Der Begriff Keratokonus setzt sich aus griechisch keratos für "Horn"“ und konus für "kegelförmig" zusammen. Ein Keratokonus ist ein stufenweise fortschreitendes Krankheitsbild. Dieses ist gekennzeichnet durch eine Ausdünnung und Vernarbung der zentralen Kornea (Hornhaut des äußeren Auges). Dadurch und durch bei einigen Patienten zusätzlich erhöhten Augeninnendruck, kann eine Auswölbung (Hornhautkegel) der Hornhaut entstehen. Die Partien am Rande der Hornhaut sind dabei aber nicht betroffen. Ein Keratokonus tritt in der Regel beidseitig auf, es wurde aber auch schon beobachtet, dass sich die Krankheit bei einem Auge schon voll entwickelt hat, bevor das andere Auge erkrankt.

 

In der Regel sind Keratokonus-Betroffene kurzsichtig, in seltenen Fällen auch weitsichtig (diese kehrt sich aber meist später in eine Kurzsichtigkeit um). Allerdings kann hier nicht von einer normalen Kurzsichtigkeit gesprochen werden, da die Ursache auf die Hornhaut zurückzuführen ist und nicht auf einem zu langen Augapfel bzw. eine zu starke Brechkraft der Linse. Das heißt, ohne die Krankheit könnte der Mensch mit Down-Syndrom höchstwahrscheinlich normal sehen.

 

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Katarakt (Grauer Star)

Die Katarakt, Star, bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Katarakt erkrankt waren, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen. Deswegen wird der Star auch grauer Star genannt.

 

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